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Fachfraumann Gesundheit_FINAL_dev

Anforderungen an einen Lehrbetrieb

Grundlagen_Lehrbetrieb_Anforderungen_624751988

Ausbildungsverbünde

Kleinere Betriebe können die für die Ausbildung geforderten Bedingungen meistens nicht alleine erfüllen. Die Lösung ist in diesen Fällen, Verbünde mit anderen Betrieben zu bilden.

Nutzen für Ihren Betrieb

  • Administravite Entlastung
  • Finanzielle Entlastung
  • Zeitliche und personelle Entlastung

Nutzen für das Gesundheitswesen

  • Ausschöpfen des Potentials an „brachliegenden“, zusätzlichen Lehrstellen
  • Erhöhung des Angebots an Lehrstellen
  • Gewährleistung der Grundversorgung

Folgende Arten von Ausbildungsverbünden sind möglich:

Ergänzungsbildung

Ein Lehrbetrieb kann den grössten Teil der betrieblichen Bildung selber abdecken und schliesst sich für den fehlenden Teil mit einem Partnerbetrieb oder mit einer Ausbildungsstätte zusammen. Dies wird in der Bildungsbewilligung als Auflage festgehalten und ist verbindlich. Der Partnerbetrieb wird im Beiblatt des Lehrvertrages festgehalten.

Kleinverbund

Mehrere Organisationen mit komplementären Tätigkeitsgebieten schliessen sich zu einem Verbund zusammen und decken so die betriebliche Ausbildung ab:

  • Ein Betrieb übernimmt die Leitfunktion, benötigt eine Bildungsbewilligung und vertritt den Verbund nach aussen.
  • Der Leitbetrieb schliesst den Lehrvertrag über die gesamte Lehrzeit ab.
  • Die beteiligten Betriebe regeln die Zuständigkeiten in einem schriftlichen Vertrag und einer Leistungsvereinbarung.

Grossverbund

Eine rechtsverbindliche Trägerschaft, z.B. eine Lehrmeistervereinigung oder ein Branchenverband (z.B. Spitex Kantonalverband), gewinnt eine grössere Anzahl Organisationen, die gemeinsam 20 oder mehr Auszubildende jährlich im gleichen Lehrberuf ausbilden. Die Trägerschaft setzt eine Verbunds-Geschäftsführung ein, die ein professionelles Berufsbildungsmanagement aufzieht.

Verweis geschützter Bereich

Im geschützten ÜZA-Kapitel Good Practice finden Sie ein Konzept Ausbildungsverbund als Beispiel.

GOOD PRACTICE – FAGE/AGS

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